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Wie wir arbeiten

Jede der von der Stiftung definierten Projektklassen hat ihre ganz eigenen Durchführungs- erfordernisse. Lesen Sie hier mehr über unsere Stiftungsarbeit.

Die Stiftungsarbeit

HMK – Hilfsaktion Märtyrerkirche

In Deutschland, wie auch in vielen anderen Ländern, wurde 1969 die Hilfsaktion Märtyrerkirche (HMK) als gemeinnütziger Verein gegründet. Anlass waren die Erfahrungen und das Zeugnis des evangelischen Pfarrers Richard Wurmbrand, der freigekauft worden war, nachdem er 14 Jahre wegen seines christlichen Bekenntnisses im kommunistischen Rumänien im Gefängnis war.

Im freien Westen erhob er für die verfolgten Christen in den kommunistischen Staaten seine Stimme mit Predigten und Vorträgen. Herausragende Resonanz findet er bis heute durch sein Buch „Gefoltert für Christus“.

Die HMK ist ein überkonfessionelles christliches Hilfs- und Missionswerk, das mit Gemeinden verschiedener Denominationen im In- und Ausland zusammenarbeitet.

Wir unterhalten Projekte in Ländern dieser Welt, in denen Menschen nicht frei ihren christlichen Glauben leben können und aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit unter Bedrängung oder Verfolgung leiden. Außerdem berichten wir im deutschsprachigen Raum regelmäßig über die Situation der verfolgten Gemeinden.

Geistliches Fundament unserer Arbeit ist das Wort Gottes. Als christlich geprägter Organisation ist es uns wichtig, unser Handeln an biblischen Werten auszurichten.

Zwei Zitate aus der Bibel sind richtungweisend. Im Brief an die Hebräer heißt es: „Kümmert euch um alle, die wegen ihres Glaubens gefangen sind. Sorgt für sie wie für euch selbst. Steht den Christen bei, die verhört und misshandelt werden. Leidet mit ihnen, als würden die Schläge euch treffen“ (13,3).

Gott fordert uns auf, einander beizustehen. Das gilt vor allem auch für unsere verfolgten Brüder und Schwestern, die um seines Namens willen leiden. Ihnen gilt unsere Unterstützung.

Wir sind überzeugt, dass die Berichte der verfolgten Geschwister uns herausfordern und unseren Glauben mutiger bekennen lassen. Paulus schreibt in seinem Brief an die Philipper: „Ich bin froh, euch mitteilen zu können, dass das, was mit mir geschehen ist, die Ausbreitung des Evangeliums sogar noch gefördert hat. Bei der ganzen kaiserlichen Garde und weit darüber hinaus hat es sich inzwischen herumgesprochen, dass meine Gefangenschaft eine Gefangenschaft wegen Christus ist. Und bei den meisten Geschwistern ist gerade, weil ich inhaftiert bin, das Vertrauen auf den Herrn so gewachsen, dass sie jetzt noch viel mutiger sind und das Evangelium ohne Furcht weitersagen“ (1, 12ff).

Die Arbeit wird ausschließlich mit Spendengeldern ausgeführt. Mit Organisationen, die ebenfalls Richard Wurmbrands Anliegen aufnahmen (Voice of the Martyrs, VOM), wird die Hilfe in allen Teilen der Welt koordiniert. Auf der Basis des Apostolischen Glaubensbekenntnisses unterstützt die HMK Christen verschiedener Konfessionen